978-3-496-01548-2

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212 S. m. 12 Karten, 17 x 24 cm, Broschur

ISBN 978-3-496-01548-2

39,00 € [D]

 
Ulrich Braukämper

Afrika 1914–1918: Antikolonialer Widerstand jenseits der Weltkriegsfronten

Studien zur Kulturkunde
Band 130
Sofort lieferbar. Erschienen Oktober 2015

Trotz einer Vielzahl von Veröffentlichungen zu dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges als der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ wurde ein Thema zu wenig berücksichtigt: die Aufstände gegen die Kolonialherrschaft, die jenseits der Weltkriegsfronten in allen Teilen des Kontinents ausbrachen. In den geschichtlichen Analysen stand bisher zumeist die Eroberung der deutschen Kolonien durch die Alliierten im Mittelpunkt.

Ulrich Braukämper untersucht den anti-kolonialen Widerstand in Afrika zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Zwangsrekrutierungen von Trägern und durch Plünderungen ausgelöste Hungersnöte werden dabei ebenso behandelt wie die mit dem Krieg verbundene Erinnerungskultur und die Entkolonialisierung.

Der Autor: Ulrich Braukämper ist Professor am Institut für Ethnologie an der Universität Göttingen. Publikationen zu Migration, Pastoralismus, Kulturökologie, Historischer Ethnologie und Religionsethnologie.

In der von Leo Frobenius begründeten renommierten Buchreihe ist als 130. Band eine Arbeit erschienen, die durchaus als eine der wissenschaftlich wertvollsten bezeichnet werden kann. Diese Einschätzung betrifft sowohl die Wahl des Untersuchungsgegenstandes als auch dessen akademische Bewältigung. Jedoch nicht nur für Wissenschafter dürfte dieses Buch lesenswert sein, sondern sicherlich auch ein breiter Kreis von Afrikainteressierten wird sich hierfür begeistern können, zumal das Buch in einem auch für Nichtfachleute leicht verständlichen Stil geschrieben worden ist. (...) Es ist beeindruckend, auf welcher breiten Quellenbasis der Verfasser seine Analysen und Schlussfolgerungen basiert und dann die weitere historische Entwicklung skizziert.
[Ulrich van der Heyden, Historische Zeitschrift]

Der Autor untersucht den antikolonialen Widerstand in Afrika zur Zeit des Ersten Weltkrieges. Zwangsrekrutierung von Trägern und durch Plünderungen ausgelöste Hungersnöte werden dabei ebenso behandelt wie die mit diesem Krieg verbundene Erinnerungskultur und die Entkolonialisierung.
[Pallasch - Zeitschrift für Militärgeschichte]  

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