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Große Titelansicht | Presse-Infos
BandI: A-L. 324 S. mit 511 Abb. - Band II: M-Z. 328 S. mit 585 S. ISBN 978-3-7861-1994-4
SONDERAUSGABE IN ZWEI BÄNDEN 69,00 € [D] |
Cécile Lowenthal-Hensel und Sigrid Gräfin von Strachwitz |
Europa im Porträt
Zeichnungen von Wilhelm Hensel 1794–1861
Vergriffen. Erschienen 2005
The court painter Wilhelm Hensel’s nearly 1100 drawings are like a portrait of Europe. The publication of the portraits of approximately 850 people – accompanied by short biographies offers an interesting glimpse into the world of the 19th century in many European countries.
Mit der Veröffentlichung der Porträtzeichnungen von rund 850 Personen, – nach Fontane ein wahrer »Bibliothekenschatz«, – die durch kurze Biographien ergänzt werden, eröffnet sich ein interessanter Blick in die Welt des 19. Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern.
Europa im Porträt – das sind fast 1100 Zeichnungen des Hofmalers Wilhelm Hensel, dessen Biographie der Verlag im vergangenen Jahr vorlegte. Mit der Veröffentlichung der Porträtzeichnungen von rund 850 Personen, – nach Fontane ein wahrer »Bibliothekenschatz«, – die durch kurze Biographien ergänzt werden, eröffnet sich ein interessanter Blick in die Welt des 19. Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern. Künstler und gekrönte Häupter, Dichter und Wissenschaftler, Politiker, Militärs und Adlige hielt Hensel fest, nicht selten bei den Sonntagsmusiken im Hause Mendelssohn Bartholdy
Hensel. Aber auch in München, Hannover, Rom, Paris, London, Neapel oder Marienbad füllten sich seine Porträtalben. Hensels einzigartiges Œuvre vereint nahezu alles, was damals an Höfen, in Akademien, auf Bühnen, in der gelehrten Welt und den Salons Rang und Namen hatte. Die vorliegenden Bände sind eine Fundgrube für Historiker, Kunsthistoriker, Soziologen und Genealogen. Zeigen sie doch, wie gesellschaftliches und privates Leben miteinander verknüpft war, wer sich zu welchen Anlässen traf, wem man im Kunst-Mekka Rom und auf Reisen begegnen konnte, wer zur Erholung in die böhmischen Bäder fuhr.
Der Wert dieser nicht nur für die Kulturgeschichte Berlins einschließlich der Kostümgeschichte unschätzbaren Sammlung ist durch die jahrzehntelange Forschungsarbeit von Cécile Lowenthal-Hensel, der Urenkelin des Künstlers, zuletzt unterstützt von Sigrid von Strachwitz, erheblich gesteigert worden. In biographischen Erläuterungen erfährt der Leser viel über die dargestellten Persönlichkeiten und ihre Rolle in der Gesellschaft. Man wird das Buch immer wieder als Nachschlagewerk zu Rate ziehen.
[Helmut Börsch-Supan, Herold-Jahrbuch]
Es gehört zu den Verdiensten der Autorinnen (...), dass die vielen hundert Biographien so knapp, gehaltvoll und spannend verfasst sind und das Bild einer Epoche Form annehmen kann. (...) Durch die Verbindung von Bild und Text sind die vorliegenden Bände eine Fundgrube für Historiker, Kunsthistoriker, Soziologen, Genealogen und natürlich auch Sammler. Da jeder Band mit einer Liste der rund 850 Porträtierten endet, wird man stets zum richtigen Buch greifen, um sich eine Vorstellung von jener Gesellschaft zu machen, die bislang nur aus Namen bestand.
[Alfred Ziffer, Kunst und Auktionen] 
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