978-3-942810-52-4

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332 S. m. 65 überw. farb. Abb., 16 x 23 cm, Broschur mit Fadenheftung

ISBN 978-3-942810-52-4

EDITION IMORDE

39,90 € [D]

 

Vom Wort zur Kunst

Künstlerzeugnisse vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart

Hrsg.  Helen Barr, Dirk Hildebrandt, Ulrike Kern und Rebecca Müller
Sofort lieferbar. Erschienen Januar 2021

Aussagen von Künstler*innen finden sich in so unterschiedlichen Textgattungen wie Briefen, Autobiografien, Reiseberichten und Traktaten, aber auch in Signaturen oder Interviews. Der Band stellt neue Forschungsansätze zum Sprechen und Schreiben von Künstlern vor und trägt damit zu der aktuellen Diskussion über Künstlerimages, Künstlerrollen und die Reflexion künstlerischer Produktion bei.

Für die kunsthistorische Forschung liefern Textquellen wichtige Indizien zur Erschließung von Artefakten und ihren Entstehungskontexten. Aussagen der Künstler*innen gelten dabei traditionell als hochgradig authentisch: Wer sollte ihr Werk besser kennen und erklären können als sie selbst? Die Beiträge machen Vorschläge für einen quellenkritischen Umgang mit Künstlerzeugnissen, um diesen methodisch zu reflektieren und zu erweitern. Rhetorische Strategien, Konventionen der jeweiligen Textgattung, Sprech- und Schreibmotivationen sowie die Entstehungskontexte sind relevante Aspekte. Mit dem einleitenden Abriss über Textgattungen und Genres, in denen Künstler*innen seit dem Frühmittelalter gesprochen und geschrieben haben, liegt erstmalig ein chronologischer Überblick von Künstlerselbstaussagen vor.
Mit Texten über Alessandro Allori, William Blake, Paul Chan, Leonardo da Vinci, Paul Klee, Michelangelo, Nicolas Poussin und Peter Paul Rubens.

Mit Beiträgen von
Helen Barr, Johannes Endres, Johanna Függer-Vagts, Heidi C. Gearhart, Dirk Hildebrandt, Henry Keazor, Antje Krause-Wahl, Christine Ott, Bruno Reudenbach, Berit Wagner, Iris Wien und Andreas Zeising

Die Herausgeber*innen
Helen Barr, Ulrike Kern (beide Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dirk Hildebrandt (Universität zu Köln) und Rebecca Müller (Universität Heidelberg) spiegeln in ihren Forschungsschwerpunkten vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart das breite Spektrum des Bandes wider.

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe


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