978-3-7861-2781-9

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Text deutsch und englisch
312 S. m. 178 sw-Abb., 17 x 24 cm, Hardcover

ISBN 978-3-7861-2781-9

59,00 € [D]

 

Vermittlungswege der Moderne - The Transfer of Modernity

Neues Bauen in Palästina 1923–1948 - Architectural Modernism in Palestine 1923–1948

Hrsg.  Ronny Schüler und Jörg Stabenow
Sofort lieferbar. Erschienen Dezember 2018

Die „White City“ in Tel Aviv – seit 2003 UNESCO-Welterbe  

Die Region Palästina – das spätere Israel – bildet ein besonders aussagekräftiges Beispiel für die Internationalisierung der europäischen Architekturmoderne seit den 1920er Jahren. Der Band untersucht diese Erfolgsgeschichte erstmals unter dem Gesichtspunkt der zugrundeliegenden Transferprozesse.

Das Neue Bauen wurde seit den 1920er Jahren zur architektonischen Ausdrucksform der jüdischen Gemeinschaft im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina. Die neue Architektursprache setzte sich hier schneller durch als in den meisten Ländern Europas. In Tel Aviv etwa entstand mit der sogenannten „White City“ ein modernes Architekturensemble von außergewöhnlicher Dichte. Der Band behandelt die beispiellose Konjunktur der Architekturmoderne in Palästina erstmals unter dem Gesichtspunkt der zugrundeliegenden Vermittlungsprozesse. Namhafte Autoren untersuchen die Techniken, Strukturen und Akteure, die den Transfer architektonischen Wissens ermöglichten und an die Gegebenheiten vor Ort adaptierten. Dabei zeichnen sie ein neues, schärferes Bild dieses fesselnden Kapitels moderner Architekturgeschichte.

Die Herausgeber
Ronny Schüler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Theorie und Geschichte der moder-nen Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar.
Jörg Stabenow lehrt Geschichte und Theorie von Architektur und Stadt an der Fachhochschule Dortmund.

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