978-3-87157-249-4

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256 S. m. 354 Farb- u. 60 sw-Abb. sowie 30 Strichzeichn., 24,5 x 32 cm, Ln m. Schutzumschlag

ISBN 978-3-87157-249-4

49,00 € [D]

 
Michael Burger

Fenestrae non historiatae

Ornamentale Glasmalerei der Hochgotik in den Regionen am Rhein (1250–1350)

Corpus Vitrearum Medii Aevi. Studien
Band III
Herausgegeben von Hartmut Scholz und Uwe Gast im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft
Sofort lieferbar. Erschienen Dezember 2018

Erste Monografie zu Ornamentfenstern  

Die erste Studie zur ornamentalen Glasmalerei des Mittelalters stellt die heute noch erhaltenen Werke in den Gebieten am Rhein vor. Untersucht werden die Ornamentfenster unter anderem des Kölner Doms, der Zisterzienserkirche Altenberg oder der Dominikanerkirche Straßburg. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Musterbildungsprozess der verschiedenen Ornamentarten.

Ausgehend von der These, dass Ornamentfenster zu den häufigsten Arten gläserner Fensterverschlüsse in der Hochgotik zählten, werden die heute noch erhaltenen Werke in den Gebieten am Rhein vorgestellt und untersucht, unter anderem des Kölner Doms, der Zisterzienserkirche Altenberg oder der Dominikanerkirche Straßburg. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Musterbildungsprozess der verschiedenen Ornamentarten. Untersucht werden einfach gemusterte Blankverglasungen und Grisaillefenster ebenso wie farbige Ornamentfenster einschließlich der Fensterrosen. Einschlägige mittelalterliche Schriftquellen finden bei der Analyse Berücksichtigung.

Der Autor
Michael Burger studierte Kunstgeschichte und Geschichte des Mittelalters in Tübingen, Freiburg, Rom und Basel und promovierte 2016. Seit 2018 ist er als freischaffender Kunsthistoriker in den Bereichen Glasmalerei, Sakrale Kunst und Denkmalpflege tätig.

Schlagwörter
Kunstgeschichte, Glasmalerei, Bleiverglasungen, Fenster, Mittelalter, Gotik, Architektur, Kirchenausstattung, Ornament, Muster, Grisaille, Kathedrale, Kölner Dom, Straßburger Münster, Altenberger Dom, Oberrhein, Zisterzienser, Franziskaner, Dominikaner, Theophilus Presbyter

Den Wert dieser Publikation auf lange Sicht kann man nicht hoch genug einschätzen. Wer bisher Glasmalerei und Ornamentik als bloßes Beiwerk zu Architektur und Figur verstanden hatte, muss umdenken. Allein dies macht die Lektüre ungemein spannend und lohnend. Es zeigt sich wieder einmal: das Sichtbare ist voller Geheimnis, und dieses Geheimnis zum Leuchten zu bringen, ist die schönste Aufgabe der Wissenschaft.
[Glashaus 1/2019]

Die erste Untersuchung zur ornamentalen mittelalterlichen Glasmalerei richtet sich in erster Linie wohl an die Fachwelt, aber auch interessierte Laien dürften großen Nutzen aus der Lektüre ziehen, lenkt sie doch die Aufmerksamkeit auf einen bisher weniger beachteten Bereich der Glasmalerei, der nicht so anschaulich und spektakulär wie die figürlichen Darstellungen ist, der aber trotzdem von der besonderen Kunstfertigkeit der mittelalterlichen Glasmaler kündet.
[Paul Wietzorek, der Niederrhein]  

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