978-3-942810-46-3

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212 S. m. 115 Farbabb., offene Fadenheftung, 24 x 30 cm, Hardcover

ISBN 978-3-942810-46-3

49,00 € [D]

 

Fünfzig Objekte in Buchform

Vom Reliquiar zur Laptoptasche

Hrsg.  Philippe Cordez und Julia Saviello
Sofort lieferbar. Erschienen Februar 2020

Überraschende Einblicke in acht Jahrhunderte der Objektkunst  

Buchförmige Objekte werden seit fünf Jahrhunderten hergestellt und bieten so überraschende wie aufschlussreiche Einblicke in die Kulturgeschichte des Buches. Fünfzig kurze Essays zeigen dies und führen zugleich in die wenig bekannte und doch eindrucksvolle, vielfältige und kluge Kunst der Objektkombination ein.

Ob als Uhr, Trinkflasche, Toilettenstuhl, Feuerwaffe oder Keksdose – buchförmige Objekte haben höchst unterschiedliche Funktionen. Dieses Buch veranschaulicht erstmals ihre herausragende Gestaltung und konzeptuelle Qualität. Die 50 ausge-wählten Objekte vereinnahmen unverkennbar formale Elemente von Büchern, führen sie aber an immer neue Grenzen, weil sie im gleichen Moment an andere Objektarten anknüpfen. Diese wenig bekannte Kunst der Objektkombination ist im Gebrauch sinnlich und kognitiv zu erfahren und bietet erstaunliche Einblicke in die Kulturgeschichte des Buches bis in unserer Zeit, wie die kurzen Essays zeigen.

Die Herausgeber_innen
Philippe Cordez forscht zur mittelalterlichen Kunstgeschichte und zur kunsthistorischen Objektwissenschaft. Nach Stationen in Hamburg, Florenz, München und Montreal ist er Stellvertretender Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris.
Julia Saviello forscht zur frühneuzeitlichen Kunst- und Kulturgeschichte des Körpers sowie zum Schild als Bildträger und Tropaion der Kunst. Sie ist Assistentin am Kunstgeschichtlichen Institut der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Schlagworte
Bibliomorphie, Bibliophilie, Buchattrappe, Buchgeschichte, Buchkunst, Buchverfremdung, Kunstbuch, Kunsthistorische Objektwissenschaft, Objektkombination

Der in enger Kooperation des Bayerischem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der Ludwig Maximilians-Universität München und des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris entstandene Katalog, mit einer ausführlichen Bibliografie und einem Verzeichnis der mehr fünfzig Co-Autoren versehen, besticht durch seine brillanten Abbildungen, vorbildlich recherchierte Kommentare und die Auswahl der Objekte. Sie versinnbildlichen die Evolution des Buches, das weit über seine tradierten Funktionen hinaus immer neue Aufgaben übernimmt.
[Wolfgang Schlott, marginalien]

Die Essays, die zu jedem der fünfzig ausgewählten Objekte gehören, bieten dem Leser bemerkenswerte Einblicke in die Kulturgeschichte des Buches bis in die Gegenwart. Die Lektüre wird also viele Überraschungen parat halten, sich sehr erkenntnisgewinnend, sehr anregend und vielfach auch unterhaltsam auswirken, vielleicht sogar neues Interesse an der Objektkunst wecken.
[Paul Wietzorek, der Niederrhein]  

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

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