978-3-7861-2516-7

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418 S. mit 69 Abb., davon 35 farb.
15 x 23 cm, Ln

ISBN 978-3-7861-2516-7

25,00 € [D]

 

JAHRBUCH PREUSSISCHER KULTURBESITZ
Band XLI (2004)
Hrsg. Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Sofort lieferbar. Erschienen 2005

The Yearbook looks back on the eventful year 2004. It further covers themes such as the importance of private collectors in the history of the museums and analyses the Foundation’s restitution efforts concerning formerly Jewish-owned artworks.

Das Jahrbuch reflektiert das ereignisreiche Jahr 2004 mit zahlreichen Eröffnungen und beschäftigt sich u. a. mit der Frage des Abtransports der Roten Armee von Kunstwerken nach dem Zweiten Weltkrieg - Rettung oder Kunstraub?

Vieles, was heute ein Millionenpublikum nach Berlin lockt, ist in den 1950er Jahren von der Sowjetunion an die DDR zurückgegeben worden: über eine Million Kunstwerke, darunter so gewaltige wie der Pergamonaltar. Warum aber wurde so Vieles und Bedeutendes in Russland zurückbehalten, das trotz Verhandlungen bis heute nicht zurückkam? War der Abtransport der Objekte durch die Rote Armee nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Rettungsaktion oder Kunstraub? Wie groß war in der Nachkriegszeit die Gefahr, dass die Museumsinsel langfristig mehr Hülle als Schatzhaus der Künste bleibt? Günter Schade, ehemaliger Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin (Ost), stellt als Zeitzeuge und Historiker die Vorgänge dar und wertet bisher unbekannte Dokumente aus. Das Jahrbuch reflektiert zudem das für die Stiftung ereignisreiche Jahr 2004 mit seinen zahlreichen Eröffnungen (Friedrich Christian Flick Collection, Museum für Fotografie, Schloss Köpenick und Münzkabinett). Es behandelt Themen wie die Bedeutung der Privatsammler für die Geschichte der Museen und analysiert und präzisiert die Grundlagen für die Restitutionspraxis der Stiftung bei verfolgungsbedingt veräußerten Kunstwerken aus jüdischem Besitz.


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