978-3-7861-2656-0

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400 S. m. 12 farb. u. 373 sw-Abb., 17 × 24 cm, Ln m. Schutzumschl.

ISBN 978-3-7861-2656-0

89,00 € [D] | 113,00 SFR [CH]

 
Claudia Kromrei

Albert Gessner

Das städtische Miethaus. Mit einem Katalog des Gesamtwerks

Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin
Beiheft 36, Derzeit nicht lieferbar. Erschienen Februar 2012

Albert Gessner zählte in dem Jahrzehnt vor dem Ersten Weltkrieg zu den wichtigsten und bekanntesten Architekten der Stadt Berlin. Als einer der wenigen seiner Zeit hat er die Bauaufgabe städtisches Miethaus als umfassende künstlerische Herausforderung begriffen und diesen Typus in seiner ganzen Komplexität reformiert.

Sein gesamtes praktisches und theoretisches Schaffen widmete Albert Gessner (1868– 1953) einem einzigen Thema: dem Wohnen. Seine Auseinandersetzung damit erfolgte in geradezu einzigartiger Weise umfassend und intensiv: »Vom Sofakissen zum Städtebau « – von kunstgewerblichen Arbeiten über das Landhaus bis zum städtischen Miethaus, vom kleinsten Detail der Wohnung bis zum Bebauungsplan und dem Bild eines ganzen Straßenzugs. In seinem Bekenntnis zum städtischen Wohnen und dem Finden einer bis heute geeigneten Form dafür erweist sich der Reformer durchaus als Visionär. Claudia Kromrei legt mit diesem Band eine zusammenhängende Untersuchung aller Bestandteile des baukünstlerischen Schaffen Gessners vor. Auf Grundlage seiner veröffentlichten Schriften – insbesondere des Buchs Das deutsche Miethaus –, seiner Bauten und Projekte sowie seines erstmals zugänglichen schriftlichen Nachlasses stellt sie die spezifische Reform und Transformation des Typus’ Miethaus und des städtischen Wohnungsbaus im beginnenden 20. Jahrhundert dar. Das Buch schließt mit einem vollständigen Werkverzeichnis mit umfassendem Werkkatalog und liefert damit eine detaillierte und systematische Übersicht über das Gesamtwerk Albert Gessners.

Der äußerst kompakte, reich bebilderte Band der Architekturhistorikerin Kromrei ist höchst kenntnisreich und detialliert geschrieben und enthält einen Katalog des Gesamtwerks im Anhang.
[Rainer Bohne, PlanerIn]  


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