978-3-7861-2791-8

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592 S. m. 160 sw-Abb., 17 x 24 cm, Hardcover

ISBN 978-3-7861-2791-8

79,00 € [D]

 
Michael BOLLÉ und María OCÓN FERNÁNDEZ

Die Büchersammlung Friedrich Gillys (1772–1800)

Provenienz und Schicksal einer Architektenbibliothek im theoretischen Kontext des 18. Jahrhunderts

Sofort lieferbar. Erschienen Dezember 2018

Friedrich Gillys verschollene Privatbibliothek – Fenster zum Architekturdiskurs der Aufklärung   

The private library of the architect Friedrich Gilly, which the Bauakademie purchased in 1802, was presumed to have been lost in the wake of the Second World War. However, a substantial representative part of this collection has now been identified within the library of the Berlin University of the Arts. A research project has succeeded in fully establishing the provenance of these books, and has produced an overview of the library which provides a scholarly index and annotations of the historic Gilly collection. It is classified according to Enlightenment categories characteristic of architectural discourse established in eighteenth century.

Ein repräsentativer Teil der angeblich verschollenen Privatbibliothek Friedrich Gillys wiederentdeckt! Das Buch dokumentiert die umfänglichen Recherchen zur Provenienz dieser Sammlung und kommentiert sie als Teil des von der Aufklärung bestimmten Architekturdiskurses des 18. Jahrhunderts.

Die Privatbibliothek des Architekten Friedrich Gilly, 1802 von der Bauakademie erworben und in deren Räumen untergebracht, galt seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen. Ein repräsentativer Teil dieser Sammlung konnte jedoch in der Bibliothek der Universität der Künste Berlin nachgewiesen werden. Im Zuge des Forschungsprojektes wurde die Provenienz dieser Bücher nachvollzogen. Sie überdauerten die Zeiten in den Beständen verschiedener Folgebibliotheken. Nun liegt eine Überblicksdarstellung vor, welche die historische Gilly-Sammlung wissenschaftlich erschließt und kommentiert. Eingeordnet wird sie in den von der Aufklärung bestimmten Architekturdiskurs des 18. Jahrhunderts.

Die Autor_innen
Michael Bollé hatte bis 2016 den Lehrstuhl für Architekturgeschichte und -theorie an der Universität der Künste inne; Forschungsschwerpunkt: Antikenrezeption.
María Ocón Fernández studierte Kunstgeschichte, Geschichte, Geografie und Germanistik in Granada und Berlin. Sie war wiss. Mitarbeiterin in Zürich und Berlin und Dozentin in Spanien und Deutschland. Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Theorie des Ornaments, Provenienzforschung im Bereich des Buchwesens, Polychromiediskurs des 19. Jahrhunderts, spanisch-deutscher Kulturtransfer.

Schlagworte
Architektur, Aufklärung, Architekturdiskurs, historische Bibliothek, Provenienzforschung, Bibliothekswissenschaften, David Friedrich Gilly, Bauakademie, 18. Jahrhundert, Berlin, Preußen

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