978-3-7861-2794-9

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Übersetzt aus dem Bosnischen von Azra Džajic-Weber
362 S. m. 59 Farb- u. 265 sw-Abb., 17 × 24 cm, Ln m. Schutzumschlag

ISBN 978-3-7861-2794-9

69,00 € [D]

 
Aida Abadžic Hodžic

Selman Selmanagic und das Bauhaus

Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin
Herausgegeben von Landesdenkmalamt Berlin
Beiheft 40, Sofort lieferbar. Erschienen April 2018

Ein Bauhäusler, der die Architektenausbildung in der DDR beeinflusste  

Selman Selmanagic (1905–1986) gehört zu den wichtigen Vertretern der Bauhaus-Ideen nach 1933. Als Leiter der Architekturabteilung der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war er ab 1950 einflussreicher Hochschullehrer sowie prägender Designer für die Werkstätten in Dresden-Hellerau.

Zum Architekturstudium kam der zuvor in Srebrenica ausgebildete Schreiner eher zufällig ans Bauhaus. Nach seinem Abschuss 1932 bereiste er die Türkei und Palästina, später war er u. a. im Büro von Egon Eiermann tätig. Ab 1945 arbeitete er im Planungskollektiv unter Hans Scharoun an den Plänen zum Wiederaufbau Berlins.1950 entstand sein „Stadion der Weltjugend“ an der Chausseestraße. Im selben Jahr von Mart Stam zum Leiter der Architekturabteilung der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee berufen, konnte der beliebte und charismatische Hochschullehrer großen Einfluss auf die Architektenausbildung in der DDR entwickeln – mit Arbeitsmethoden und Lehrinhalten wirkte er hier auf Generationen von Studenten ein, trotz der Abkehr der DDR vom modernen und industrialisierten Bauen. Die Ergebnisse seiner langjährigen Zusammenarbeit mit der Deutschen Werkstatt aus Dresden-Hellerau sowie seine Inneneinrichtungen für zahlreiche Schulen und Ausstellungspavillons stehen im Rang von Klassikern des modernen Designs.
Die von Aida Abadžic Hodžic im Auftrag des Bosniakischen Instituts in Sarajevo erarbeitete und 2014 in Sarajevo erschienene Monografie zu Selman Selmanagic liegt nunmehr in deutscher Übersetzung vor und schließt eine Forschungslücke zur Nachwirkung des Bauhauses nach 1933.

Die Autorin
Aida Abadžic Hodžic, geb. 1970, studierte Kunstgeschichte, Französisch, Literatur und Museumskunde an der Philosophischen Fakultät der Universität Zagreb. Promotion 2008. Sie ist Professorin am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Philosophischen Fakultät in Sarajevo sowie an der Akademie der bildenden Künste in Sarajevo.

Schlagwörter
Architektur, Design, Bauhaus, DDR, Werkstätten Hellerau, Kunsthochschule Weißensee, Architektenausbildung,
Berlin, Srebrenica, Jerusalem, Istanbul,
Mart Stamm, Hannes Meyer, Ludwig Mies van der Rohe, Hans Scharoun

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

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