978-3-7861-7514-8

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ISBN 978-3-7861-7514-8

E-Book. Auch als Printausgabe erhältlich (ISBN 978-3-7861-2878-6)

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Gemma Koppen und Tanja C. Vollmer

Architektur als zweiter Körper

Eine Entwurfslehre für den evidenzbasierten Gesundheitsbau

Sofort lieferbar. Erschienen November 2021

Was für Räume brauchen Menschen, um gesund zu werden? Wie berücksichtigen und erfüllen Gesundheitsbauten der Zukunft die Bedürfnisse erkrankter Menschen? Der Strukturwandel im deutschen Gesundheitswesen erfordert neue, zukunftsfähige architektonische Konzepte, die sich aus einer vertieften Menschenkenntnis einerseits und einem neuen Architekturverständnis andererseits ableiten.

Empirische Erkenntnisse der Modernen Architekturpsychologie werden zusammen mit einem neuartigen Verständnis von Architekturästhetik und -qualität zu einer Entwurfsmethodik verbunden, die das Erleben der Patient:innen ins Zentrum stellt. „Architektur als zweiter Körper“ wird wichtigste Hülle einer sich fürchtenden Seele im kranken Leib.
Die Synthese aus explorativem und evidenzbasiertem Entwerfen setzt sich zum Ziel, hinderliche Strukturen und Anforderungen im Krankenhausentwurf zu durchbrechen. Dazu muss sich auch die universitäre Lehre wandeln: Das vorliegende Lehrmodell wurde mit Studierenden an der TU München erfolgreich erprobt – es bietet Anleitung und Anregung für Lehre und Praxis.

Die Autorinnen
Gemma Koppen studierte Architektur an der TU Delft, Urban Design am Pratt Institute und Advanced Architectural Design an der Columbia University, beide New York City. Seither lehrte sie architektonisches Entwerfen an renommierten Universitäten in Europa und den USA. Sie ist Gründerin und Direktorin von Kopvol architecture & psychology in Berlin und Rotterdam. Kern ihres Architekturverständnisses ist, Gebäude als lebendige Konstruktionen zu verstehen, die mit ihren Nutzer:innen interagieren und auf diese Weise Gesundheit und Wohlbefinden entscheidend mitbestimmen. Als erstes Architekturbüro in Europa beschäftigt sie Mitarbeiter:innen der Disziplinen Architektur und Psychologie, die gemeinsam in den unterschiedlichen Entwurfs- und Planungsphasen tätig sind.

Tanja C. Vollmer studierte Biologie und Psychologie an der Georg-August Universität zu Göttingen und Gesundheitspsychologie an der Harvard Medical School in Boston. Als führende Architekturpsychologin sitzt sie zahlreichen Expertengremien in Deutschland vor, darunter dem Wissenschaftskonsortium für Architektur und Globale Gesundheit und der Gesellschaft für angewandte Psychologie in Architektur und Onkologie. Sie ist Mitgründerin und Wissenschaftliche Direktorin von Kopvol architecture & psychology in Berlin und Rotterdam. Seit 2016 vertritt sie das Fachgebiet Architekturpsychologie und Gesundheitsbau in Deutschland, erst an der TU Berlin, seit 2019 an der Fakultät für Architektur der TU München.

Schlagworte
Architektur, Typologie, Entwurfslehre, Evidenzbasiertes Entwerfen, psychologisch unterlegt entwerfen;
Krankenhausbau, Tagesklinik, Tumorzentrum, Pflegeheim, Hospiz, Arztpraxis, Bauten im Gesundheitswesen;
Architekturforschung, Gesundheit, Wohlbefinden, Heilende Architektur;
Medizin, Krebs, Umwelteinflüsse, Raumanthropodysmorphie;
Psychologie, Architekturpsychologie, Raumwahrnehmung, Körperwahrnehmung, Psychoonkologie

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

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