978-3-87157-243-2

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ca. 650 S. m. 300 Abb., 23,8 x 30 cm, Leinen mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-87157-243-2

Ca. 149,00 € [D]

 
Andrea Worm

Geschichte und Weltordnung

Graphische Modelle von Zeit und Raum in Universalchroniken vor 1500

Noch nicht lieferbar. Sie können diesen Titel vormerken. Erscheint September 2020

Das (vormoderne) christliche Weltbild ist dadurch gekennzeichnet, dass Welt und Zeit als von Gott erschaffen und der Verlauf der Geschichte als von Gott bestimmt verstanden werden: mit konkretem Anfang und festgesetztem Ende. Diese Ordnung der Geschichte kommt nirgends so deutlich zum Ausdruck wie in Universalchroniken, die ihren Verlauf diagrammatisch als lineare Synopse veranschaulichen.

Sie finden sich auf Rollen, in Codices und seit dem 15. Jahrhundert in gedruckten Büchern. Ungeachtet ihrer enormen Verbreitung vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit wurden diese synoptischen Universalchroniken bislang kaum als eigenes Genre wahrgenommen und gewürdigt. Die vorliegende Studie untersucht erstmals systematisch die Entstehung und Entwicklung der graphisch-linearen Darstellungsweise von Geschichte, die bis in die Gegenwart wirksam geblieben ist.

Die Autorin
Andrea Worm; Promotion an der Universität Augsburg (2004); Lehrtätigkeit an den Universitäten Augsburg, Köln, Basel, Cambridge und Graz; Habilitation an der Karl-Franzens-Universität Graz (2015). Forschungsstipendien am Kunsthistorischen Institut in Florenz (Max-Planck-Institut), an der Cambridge University Library, am Institute for Advanced Study in Princeton und am Institute for Advanced Studies in Jerusalem. Forschungsschwerpunkte: Bildkünste des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, insbesondere Buch- und Wissenskultur, ikonographische und bildwissenschaftliche Fragestellungen.


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