978-3-87157-251-7

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248 S. m. 191 Farb- u. 49 sw-Abb., 24 x 30 cm, Leinen m. Schutzumschlag

ISBN 978-3-87157-251-7

99,00 € [D]

 
Jan Friedrich Richter

Das Triumphkreuz im Dom zu Lübeck

Dokumentation einer Restaurierung

Denkmäler Deutscher Kunst
Herausgegeben von Deutscher Verein für Kunstwissenschaft
Sofort lieferbar. Erschienen August 2019

Was die Restaurierungsgeschichte eines Meisterwerks über dessen Schöpfer offenbart  

Die Triumphkreuzgruppe von Bernt Notke gehört zu den berühmtesten Kunstwerken im Ostseeraum. Ihre Restaurierung steht beispielhaft für die Entwicklung der Restaurierungsethik im 20. Jahrhundert. Text- und Bilddokumentation bieten der Forschung bisher unveröffentlichtes Material.

Die spätmittelalterliche Triumphkreuzgruppe im Lübecker Dom bildet den Ausgangspunkt der Forschung zu Bernt Notke (1435–1509). In der jüngst entbrannten Diskussion um den praktischen Anteil, den der Künstler und Werkstattleiter an seinen Arbeiten gehabt haben könnte, fehlte bisher eine belastbare Datengrundlage. Die Dokumentation der der zwischen 1949 und 1977 ausgeführten Restaurierung schließt hier eine Lücke. Sie liefert eine Fülle von bislang unbekanntem Material und verweist gleichzeitig auf ein wichtiges Kapitel der Restaurierungsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Was hier nach langen Diskussionen in der Praxis umgesetzt wurde, bestimmt bis heute unsere ethischen Vorstellungen beim Umgang mit historischen Kunstwerken.

Der Autor
Jan Friedrich Richter, promovierter Kunsthistoriker mit Forschungsschwerpunkt zur mittelalterlichen Kunst in Norddeutschland und Skandinavien, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Staatlichen Museen zu Berlin.

Schlagworte
Lübeck; Lübecker Dom; Bernt Notke; Restaurierungsethik; Restaurierungsgeschichte; Lübeck; 1500; Kunstmetropole im Ostseeraum; Skulptur; Denkmalpflege

Die jetzt veröffentlichte Bild- und Textdokumentation erschließt der weiteren Forschung nicht nur bislang unveröffentlichtes Material, sonder verweist gleichzeitig auf maßgebende Grundsätze der Restaurierungsgeschichte des 20. Jahrhunderts, die bis heute den Umgang mit historischen Kunstwerken bestimmen. (...) Auch wenn die Dokumentation sich vor allem an Fachleute wendet und ihre Forschungen anregt und unterstützt, so ist das Ringen um die Restaurierung des Lübecker Trimphkreuzes doch auch von übergeordneter kunsthistorischer, stadtgeschichtlicher, kirchen- und religionsgeschichtlicher bzw. religiöser Bedeutung und sollte daher auch von allgemeinem Interesse sein.
[P. W., Der Niederrhein]

Die besondere Leistung des Autors besteht zweifellos darin, die vorhandenen Quellen so lebendig und fassbar aufgearbeitet zu haben, dass man sich zwischen fachlichen und persönlichen Grabenkämpfen fühlt, als wäre man selber dabei gewesen. Das erschließt nicht nur einem akademischen Fachpublikum einen überaus wichtigen Aspekt der Kunst- und Kulturgeschichte.
[Volker M. bei Amazon]  

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