978-3-87157-252-4

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2 Bde., 273 Farb- u. 519 sw-Abb. im Katalogteil sowie 563 sw-Abb. im Regestenband, 24,5 x 32 cm, Ln m. Schutzumschlag

ISBN 978-3-87157-252-4

148,00 € [D]

 
Hartmut Scholz

Die Glasmalereien des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Nürnberg

Lorenzer Stadtseite

Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland
Band X, 3
Herausgegeben von Hartmut Scholz und Im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft
Sofort lieferbar. Erschienen Januar 2020

Höhepunkte der Glasmalerei zur Zeit Dürers  

Der komplettierende Band zu den Nürnberger Glasmalereien ist insbesondere den Beständen der Pfarrkirche St. Lorenz, der Pilgerspitalkirche St. Martha und der ehemaligen Deutschordenskirche St. Jakob gewidmet. Die knapp 800 Scheiben der Farbfenster in Chor und Langhaus der Lorenzkirche bilden den herausragenden Kernbestand.

An ihrer Ausführung waren neben der Straßburger Werkstattgemeinschaft Peter Hemmels, der das weltberühmte Volckamer-Fenster zu verdanken ist, die Nürnberger Werkstätten Hans Pleydenwurffs und Michael Wolgemuts, aber überdies Regensburger und Bamberger Glasmaler beteiligt. Absolute Höhepunkte dürerzeitlicher Glasmalerei sind durch die Stiftungen der Patri-zierfamilien Löffelholz und Schmidmayer im Langhaus vertreten, geschaffen in der Werkstatt des Stadtglasers Veit Hirsvogel nach Entwürfen von Hans Baldung Grien und Albrecht Dürer. Die Chor- und Langhausfenster der Marthakirche stammen aus leistungskräftigen Nürnberger Großwerkstätten, die um 1400 auch den überregionalen Markt bis Thüringen (Erfurt, Mühlhausen), Altbayern (Amberg, München) und Schwaben (Ulm) bedienten. Zusätzlich erfasst der Band erhaltene Glasgemälde aus abgegangenen Bauten Nürnbergs.


Schlagworte
Glasmalerei, Mittelalter, frühe Neuzeit, Denkmalpflege, Nürnberg, Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien, Wolgemut, Pleydenwurff, Hemmel, Hirsvogel

Es ist ein ambitioniertes und vorausschauendes Projekt, den Bestand an mittelalterlicher Glasmalerei in Deutschland umfassend zu dokumentieren. Was die kunstgeschichtliche Forschung mit dieser Zielsetzung leistet, geht weit über das hinaus, was publiziert, katalogisiert und somit jedermann zugänglich gemacht wurde. Sein Wert für die Erhaltung der historischen Glas-Schätze kann gar nicht hoch genug angesetzt werden. (...) Unterstützen sollte man die Arbeiten am CVMA in jedem Fall durch den Erwerb und den Gebrauch dieser mit viel persönlichem Engagement und mit unendlichem Fleiß zusammengetragenen Dokumentation.
[Glashaus]  

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe


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