978-3-7861-2788-8

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256 S. m. 18 sw- u. 99 Farbabb., 22 x 22,5 cm, Hardcover

ISBN 978-3-7861-2788-8

59,00 € [D]

 
Barbara Eschenburg

Naturbilder – Weltbilder

Landschaftsmalerei und Naturphilosophie von Jan van Eyck bis Paul Klee

Sofort lieferbar. Erschienen Januar 2019

Neue Perspektiven auf die Landschaftsmalerei  

Die europäische Landschaftsmalerei und die neuere Naturphilosophie beziehungsweise zeitgleiche Naturwissenschaft sind Geschwister. Beide haben die Natur zum Thema, wobei die Landschaftsmalerei dem durch die Wissenschaft verbreiteten Weltbild folgt. Barbara Eschenburg untersucht in 20 Künstlerkapiteln, wie sich in den verschiedenen Formen der Landschaftsmalerei die Entwicklung der Naturwissenschaften spiegelt. Dabei weist sie einen neuen Weg durch die Geschichte der Malerei seit der Renaissance.

Künstlerische Ausdrucksformen, die gewöhnlich unter stilgeschichtlichem Blickpunkt betrachtet werden, erscheinen als Ausweis eines durch die Naturwissenschaft geprägten jeweiligen Weltverständnisses. Zwei Hauptaspekte bestimmten die wissenschaftliche Diskussion im Verlauf der Jahrhunderte: die Gestalt des Kosmos und diejenige der Materie. In der Betrachtung beider fanden Revolutionen statt, die in den Gegenständen und Formen der Malerei wiederzufinden sind.

Mit Werken von Jan van Eyck, Leonardo da Vinci, Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, Hendrick Goltzius, Tizian, Pieter Brueghel d. Ä., Adam Elsheimer, Joachim Sandrart, Claude Lorrain, Nicolas Poussin, Salvator Rosa, Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn, Jacob van Ruisdael, William Turner, John Constable, Caspar David Friedrich, Claude Monet, Paul Cézanne, Paul Klee und Wassily Kandinsky.

Die Autorin
Barbara Eschenburg war bis 2007 Kuratorin am Lenbachhaus in München. Ausstellungen und Veröffentlichungen zur Malerei und Plastik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, zum Künstleratelier und zur Landschaftsmalerei.

Schlagworte:
Kunstgeschichte, Landschaft, Malerei, Zeichnung, Grafik, Naturphilosophie, Naturwissenschaft, Theologie, christliche Ikonografie, Ikonologie; Aristoteles, Epikur, Paracelsus, Nicolaus Cusanus, Giordano Bruno, Descartes, Newton, Georgs Berkeley, Hermann von Helmholtz, Ernst Cassirer, Albert Einstein; Materie, Kosmos; Impressionismus, Fleckenmalerei, Ornament

Mit dem vorliegenden Werk, das zweifelsfrei als ein Hauptwerk von Eschenburg gelten muss, beweist die Autorin ihr langanhaltendes Interesse und ihre Auseinandersetzung mit der Thematik der Landschaftsmalerei noch einmal und betrachtet sie unter dem Licht der aufkommenden Naturwissenschaften. (...) Zusammenfassend kann über das Werk Barbara Eschenburgs nicht ohne Bewunderung gesagt werden, dass hier eine schier unglaubliche Anzahl von Künstlern, Philosophen, Naturwissenschaftlern und Kunstwerken - von Tuschezeichnungen über ikonische Gemälde der europäischen Kunstgeschichte, Grafiken und Zeichnungen bis hin zu japanischen Lackarbeiten, Ming- und Qing-Vasen und chinesischen Tischtellerschirmen, um nur ein paar Beispiele zu nennen - zusammengetragen und detailliert dem Leser vermittelt wurde. (...) Damit hat sie eine neue Geschichte der Kunst seit der Renaissance geschrieben.
[Sara Tröster Klemm, Journal für Kunstgeschichte]

Barbara Eschenburg gelang es, eine andere Form europäischer Kunstgeschichte zu schreiben. Bislang wurden allenfalls Einzelaspekte, aber nicht in dieser Stringenz über 500 Jahrhunderte hinweg die Verbindung von Philosophie, Naturwissenschaft und Malerei verfolgt. Das bietet neue Perspektiven auf die Kunst, aber umgekehrt auch neue Perspektiven für alle an Philosophie und Geschichte der Naturwissenschaften Interessierte auf die jeweilige Zeitgeschichte.
[Andreas Strobl, KunstbuchAnzeiger]

Anhand von 20 Beispielen legt die Autorin die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Naturerkenntnis und Landschaftsmalerei dar. Dies gelingt ihr überzeugend, indem sie eine Verbindung zwischen Philosophie und Kunst herstellt. Bei der Beurteilung und Interpretation der hier behandelten Bilder gehören Stilrichtung, Umgebung und die Künstlerpersönlichkeit und sein Umfeld in Verbindung neben der hier hergestellten Analogien mit zu einer vollständigen Analyse.
[Michael Lausberg, www.scharf-links.de]  

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