Aida Abadžic Hodžic: Selman Selmanagic und das Bauhaus

Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin

Selman Selmanagic (1905–1986) gehört zu den wichtigen Vertretern der Bauhaus-Ideen nach 1933. Als Leiter der Architekturabteilung der Kunsthochschule Berlin-Weißensee war er ab 1950 einflussreicher Hochschullehrer sowie prägender Designer für die Werkstätten in Dresden-Hellerau.

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Selman Selmanagic und das Bauhaus



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Benjamin Sommer

Mitteldeutsche Flügelretabel vom Reglermeister, von Linhart Koenbergk und ihren Zeitgenossen

Glanzstücke der mittelalterlichen Retabelkunst zählen zum Kulturerbe Mitteldeutschlands. Vier Hauptwerke der 1470er bis 1490er Jahre aus Pfarr- und Klosterkirchen in Erfurt, Leipzig und Stendal stehen im Zentrum des Bandes.

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„Der Wilde schlägt zurück“

Das Buch „The Savage Hits Back“ schlug in den 1930er-Jahren hohe Wellen: Der Kölner Ethnologe Julius Lips zeigte darin, wie Europäer zum Gegenstand künstlerischer Darstellungen in den Kolonialgebieten wurden. Lips interpretierte die Darstellungen als Bewunderung des Fremden, aber auch als Kritik und Spott am Besatzer. Seine polemischen Deutungen entlarvten den „Kolonialherren“ als den eigentlichen Barbaren.
Aus Köln von den Nationalsozialisten vertrieben und seiner Ämtern in Universität und Museum enthoben publizierte Lips sein Buch im amerikanischen Exil. Er verstand es dabei nicht nur als Kritik am Kolonialismus, sondern zugleich als Gegenschlag gegen den Nationalsozialismus in Deutschland.

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Holger Kuhn

Die Heilige Sippe und die Mediengeschichte des Triptychons

Quentin Massys’ Annenaltar von 1509 wirkt so traditionell wie ehrwürdig. Eingebettet in die Feier der Nachkommenschaft der heiligen Anna sind aber zwei Neuerungen, die auf sozial- und medienhistorische Verwerfungen um 1500 verweisen: die Emergenz der Kernfamilie und eine rhetorisch versierte Kulturtechnik des Sehens. Die Studie nähert sich Massys’ erstem großen Auftragswerk in einer detaillierten Analyse und macht es zum Ausgangspunkt familien- und medienhistorischer Untersuchungen.

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