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268 S. mit 4 farbigen und 69 sw-Abb.
16 x 23,5 cm, Gb

ISBN 978-3-496-01072-2

29,90 € [D] | 40,00 SFR [CH]

 
Michael Baxandall

Ursachen der Bilder

Über das historische Erklären von Kunst. Aus dem Englischen von Reinhard Kaiser
Vorwort von Oskar Bätschmann

Vergriffen. Erschienen 1990

Michael Baxandall befaßt sich in seinem neuesten Buch mit dem historischen Erklären von Bildern. Auf dem Weg, Konzept und Umfeld des Künstlers zu ermitteln, gelangt er zu Einsichten, die das gegenwärtige Selbstverständnis der Kunstwissenschaft im Kern berühren.

Anhand konkreter Beispiele entwickelt Baxandall sein Schema zur Erklärung historischer Objekte zunächst überraschenderweise an einem Monument der technischen Revolution des 19. Jahrhunderts, Benjamin Bakers „Forth-Bridge“ anschließend kontrastierend an Picassos kubistischem Porträt des Kunsthändlers Henry Kahnweiler. Damit macht Baxandall in seiner „erschließenden Kunstbetrachtung“ auf die spezifischen Eigenschaften der Malerei aufmerksam. Seine detaillierten Untersuchungen weiterer Bilder: Chardins „Dame beim Tee“ und Piero della Francescas „Taufe Christi“ machen erkennbar, wie sich die Intention des Males als Wechselspiel der an den Künstler gestellten Erwartungen und seiner eigenen Vorstellungen realisiert: der Markt, für den er arbeitet, sein ihn prägendes kulturelles Umfeld, sein Verhältnis zu anderen Malern werden mitbetrachtet. Wie weit man dabei in die Denk- und Vorstellungswelt eines Künstlers aus einer anderen Kulturepoche eindringen kann und wie genau eine historische Bildinterpretation überprüfbar ist, sind zentrale Punkte der Studie.


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