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386 S. m. 21 Farb- u. 141 sw-Abb., 17 x 24 cm, geb

ISBN 978-3-496-01393-8

49,00 € [D]

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Räume der Stadt

Von der Antike bis heute

Hrsg.  Cornelia Jöchner
Sofort lieferbar. Erschienen Oktober 2008

Die Stadt als eine der ältesten kulturellen Hervorbringungen zeigt ganz eigene Räume, die aus dem verdichteten sozialen Miteinander entstehen – und dieses ihrerseits gestalten. An Beispielen von der antiken Territorialstadt bis zu postkolonialen Stadt-Images ergründen 17 Autoren unterschiedliche räumliche Kategorien.

Die Stadt gliedert sich in Räume, sowohl durch die Gestaltungsmöglichkeiten der Architektur, als auch durch andere Medien. Erst der Raum, der gesellschaftlichen und kulturellen Praktiken unterliegt, macht die Stadt bewohnbar. Seine Gestaltungsmacht erleben wir aktuell, wenn Städte unter den Auswirkungen der Globalisierung neu zusammengesetzt werden. Durch architektonische und planerische Eingriffe unter völlig neuen räumlichen Bedingungen ändert sich die bisherige Ordnung: Orte verschwinden, Grenzen verschieben sich. Stets war die Stadt einem Veränderungsdruck ausgesetzt, doch für die Erfahrung von Stadt ist der Raum elementar. Welche Wissensressourcen die Geschichte der Stadt bietet, zeigen die Beiträge aus der Kunstgeschichte, der Literatur-, Kultur- und Theaterwissenschaft sowie der Architektur, Geographie und Ethnologie. Im Fokus stehen: Grenze und Territorium; Innen–Außen- Beziehungen; Topologien der Stadt; Räumliche Ordnungen; Mediale Repräsentationen.

Themen u. a.:
– Das Territorium der Residenzstadt Pergamon
– Stadtgrenzen und Christianisierung in der Spätantike
– Der sakrale Innenraum als Spiegel städtischer Raumordnung
– Kartographie und Stadtdarstellung in den Niederlanden
– Ränder der Stadt im 19. Jahrhundert
– Theater als Orte und Darstellung von Stadt
– Ort und Weg in der Stadtplanung der Moderne
– Sozialistische »Festräume« in Städten der frühen DDR
– Die Planung räumlicher Ordnung bei Oswald Mathias Ungers
– Die räumliche Ordnung der Stadt und die jüdische Sabbatgrenze
– Die Nichtplanbarkeit von städtischem Raum

"Räume der Stadt" bietet zahlreiche Anregungen für eine erneute Aufmerksamkeit zur Analyse des Erscheinungsbildes von Städten und eine Fundgrube für weitere Systematisierungen eines vergleichenden Blicks auf die Stadt als binnendifferenzierter und raumgreifender Ort von Gesellschaft.
[sehepunkte]

Die vorliegende Sammlung von 17 Texten über die Stadt, von der Antike bis heute, umkreist das Thema auf der räumlichen wie bildlichen Ebene. Dabei gehen die Blicke auf Städte wie Pergamon oder Krefeld, auf Architekten wie Le Corbusier und Rudolf Schwarz, auf Ungers oder Näther. Es werden die Wirkmechanismen der Sprache auf Architektur und umgekehrt untersucht, die Stadtimages als Spiegel oktroyierter (kolonialer) Vergangenheit.
Was kann man damit machen? Den Blick auf das schärfen, was gegenwärtig den Stadtorganismus verformt, die Gründe dafür verstehen, ansatzweise. Ein mächtig dickes Lesebuch, Winterlektüre, vor einer Reise oder während einer solchen in irgendeine europäische Stadt zu lesen. Mit umfangreichem Register.
[Benedikt Kraft, Deutsche BauZeitschrift]

Innen- und Außenbeziehungen, Topologien der Stadt, räumliche Ordnungen und mediale Repräsentationen sind die wesentlichen Themen des Bandes. Mit Fotos und Plänen werden die Aufsätze illustriert.
[Bühnentechnische Rundschau]

"Räume der Stadt" will kollektives Buch sein mehr als nur ein gewöhnlicher Sammelband. Das bedeutet, dass aus einer dreijährigen Zusammenarbeit verschiedene Autoren das gemeinsame Interesse bekundet haben, um sich mit Stadt und deren räumlichen Bedingtheiten und Wirkungen auseinanderzusetzen. (...) Zehn Mitglieder des Netzwerkes konnten mit Hilfe dieser Förderung (DFG; Anm. d. Verl.) zweimal im Jahr zusammentreffen und Gäste zu ihren Arbeitstagungen einladen. Mit dem hier publizierten Band soll die aktuelle Diskussion zum Thema "Stadt" bereichert werden.
[Kulturexpress]

Die Beiträge des vorliegenden Bandes bilden eine hervorragende Grundlage, um heutige und künftige Stadtplanungen zu begleiten und zu befruchten.
[Paul Wietzorek, Der Niederrhein]  

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