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368 S. m. 240 s-w-Abb. u. 5 Tabellen, 21 x 27 cm, geb

ISBN 978-3-496-01396-9

69,00 € [D] | 88,80 SFR [CH]

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Achim Todenhöfer

Kirchen der Bettelorden

Die Baukunst der Dominikaner und Franziskaner in Sachsen-Anhalt

Sofort lieferbar. Erschienen März 2010

Mittelalterliche Kirchenarchitektur ist mehr als Baukunst: Achim Todenhöfer analysiert am
Beispiel Sachsen-Anhalts das komplexe Verhältnis zwischen den Klosterkirchen der Bettelorden und der Stadtentstehung. So gewinnen wir Einblick in die Architekturgeschichte einer der dynamischsten Epochen Europas.

Die Entwicklung der Bettelordenskirchen von den Anfängen im 13. Jahrhundert bis zur Zeit
der Reformation – Achim Todenhöfer erläutert an anschaulichen Beispielen die mittelalterliche Kirchenarchitektur der Franziskaner und Dominikaner in Sachsen-Anhalt. In 17 Baumonographien bietet er Einblick in Topographie, historischen Kontext und Bauchronologie der Kirchen. Ergänzend kommen reiche Detailstudien zu Maßwerk, Portalen, Gewölben und Dachwerken hinzu. Dem Verhältnis von Bettelordenskloster, Stadtentstehung und territorialer Entwicklung widmet Todenhöfer ein eigenes Kapitel. So kann er zeigen, welche repräsentative Funktion die Bettelordensarchitektur im politischen Kontext hatte.

Bauten u. a.:
Marktkirche in Aschersleben
St. Johanneskirche in Barby
Franziskanerkirche St. Andreas in Halberstadt
Dominikanerkirche St. Katharinen in Halberstadt
Dom zu Halle
Mönchskirche in Salzwedel

Achim Todenhöfer's excellent recent book on the mendicant churches of Saxony, however, is a superb blending of both approches: he provides detailed analyses of individual sites as well as a broad, synthetic overview.
[Caroline Bruzelius, Perspective]

(...), ist die vorliegende Arbeit Achim Todenhöfers die derzeit wohl umfassendste und beste regionale Untersuchung von Bettelordensbaukunst im deutschen Sprachraum; sie setzt Maßstäbe für weitere Untersuchungen, übrigens nicht nur für Bettelordensbauten. Hier hat ein Einzelner geleistet, was ganzen Gruppen von Wissenschaftlern bislang versagt blieb; dem gebührt große Anerkennung. Dem Reimer-Verlag ist für die ausgezeichnete, ja repräsentative Ausstattung und übersichtliche Gestaltung des Bandes zu danken - leider bei Veröffentlichungen zum Thema "Bettelorden" eher eine Ausnahme.
[Roland Pieper, Wissenschaft und Weisheit]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Todenhöfer mit dieser aufwändigen und anspruchsvollen Arbeit einen Meilenstein in der Erforschung der Mendikantenarchitektur in Sachsen-Anhalt setzt. (...) Durch ihre gründlichen Baumonografien eröffnen sich auch wertvolle Zusammenhänge und Datierungsschienen für die Erforschung der gotischen Baukunst in diesem Gebiet. In der Analyse der Bettelordensarchitektur kann Todenhöfer den Stand der Forschung in seiner treffenden Auslegung und differenzierenden Argumentation bereichern und neue Denkanstöße, etwa zur Rolle des Adels im Stadtwerdungsprozess, geben. Ebenso gewinnbringend liest sich die kontextgebundene interpretation zur Klostertopografie.
[Heike Trost, Jahrbuch für mitteldeutsche Kirchen- und Ordensgeschichte]  


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