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277 S. m. 146 sw-Abb. u. 73 Farbabb., geb
Deutsch-Französisch, übersetzt von Annette Gautherie-Kampka

ISBN 978-3-496-01547-5

Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage

39,95 € [D]

 
Hans Körner und Manja Wilkens

Séraphine Louis 1864–1942

Biographie Werkverzeichnis

Sofort lieferbar. Erschienen Oktober 2015

Une monographie consacrée à Séraphine Louis, peintre considérée comme l'une des plus grandes artistes naïves françaises. Un catalogue raisonné des œuvres de cette artiste autodidacte au destin remarquable enrichit l'ouvrage.

Séraphine Louis peignit des natures mortes qui se transformèrent en visions du jardin d‘Eden. Entre les premiers essais de peinture de l‘autodidacte et son internement dans un asile psychiatrique s‘épanouit l‘une des aventures artistiques les plus remarquables du vingtième siècle.

Séraphine Louis – die Geschichte ihrer Entdeckung als Malerin klingt märchenhaft: Eines ihrer kleinen Stillleben fiel 1912 dem Kunsthändler und -sammler Wilhelm Uhde auf, bei dem sie als Putzfrau arbeitete.

Blumen, Blätter, Blütenbäume – von kleinen Stillleben hin zu phantastischen Paradiesbäumen. Das Œuvre der Autodidaktin Séraphine Louis entwickelte sich auf ungewöhnliche Weise. Séraphine Louis malte, weil sie glaubte, den Auftrag dazu von ihrem Schutzengel und der Muttergottes erhalten zu haben. So entstanden – vor allem nach der Wiederbegegnung mit Wilhelm Uhde 1927 – immer mehr bizarre, vegetabile Formen und apokalyptische Visionen. Körner und Wilkens berichten historisch fundiert über das Leben der Malerin: von ihrer Geburt in Arsy über einen 20jährigen Aufenthalt im Kloster und ihre Maltätigkeit in Senlis bis zu ihrer Einweisung in die Psychiatrie 1932, wo sie 1942 verstarb. Ein ungewöhnliches Leben, das verfilmt wurde und Ende 2008 in Frankreich in die Kinos kam (Regisseur Martin Provost, in den Hauptrollen Yolande Moreau und Ulrich Tukur).

Die Autoren:
Prof. Dr. Hans Körner ist Lehrstuhlinhaber am Seminar für Kunst- geschichte der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf
Manja Wilkens ist freie Ausstellungskuratorin; Forschungsschwerpunkte: Kunst und
Kunstgewerbe des 19. und 20. Jahrhunderts und politische Ikonografie

Die Autoren berichten fundiert über ihr Werk und ihr Leben (...). Mit vollständigem Werkverzeichnis, umfangreichem Anmerkungsapparat und Literaturverzeichnis. (..) Als bislang einzige Publikation über die Künstilerin ausgebauten Kunstbeständen sehr empfohlen. [ekz-Informationsdienst]

Ein glücklicher Zufall ist es, dass nun gleichzeitig von deutscher Seite eine fundierte, gut zu lesende neue Biografie samt Werkzeichnis und von französischer Seite ein eindrücklicher Film dazu beitragen, Séraphine Louis in ein neues Licht zu rücken. [Der Bund]

Ein fesselndes Werk. Außerordentlich faktenreich, dennoch konzentriert und gut lesbar stellt es die Auffassungen über biographische Details, die reichhaltigen historischen Quellen sorgsam abwägend, in ein neues Licht.
[Neues Deutschland]  

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