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ca. 330 S. m. 48 Farb- u. 75 sw-Abb., 17×24 cm, Hardcover

ISBN 978-3-496-01623-6

Ca. 49,00 € [D]

 
Vera Beyer

Sehen im Vergleich

Transformationen von Blicken in der persischen und westeuropäischen Buchmalerei

Noch nicht lieferbar. Sie können diesen Titel vormerken. Erscheint März 2020

Eine neue Methode für den transkulturellen Bildvergleich  

Vera Beyer vergleicht Blicke und Blickdispositive in der persischen und westeuropäischen Buchmalerei vom 13. bis 16. Jahrhundert anhand gemeinsamer Topoi: des Blicks auf die Schönheit Josephs, auf Alexander den Großen, auf Gott, Götzen und Träume. In der Verbindung von transkultureller Kunstgeschichte und Bildwissenschaft entwickelt sie so eine transkulturelle Blickkritik.

Wie werden begehrliche Blicke gerechtfertigt? Was sind die Bedingungen der Gottesschau? Wann ist Bildbetrachtung Götzenanbetung? In ihrer Studie befragt Vera Beyer Topoi, die in beiden Bildkulturen kursieren: Blicke auf die Schönheit des alttestamentlichen Joseph, den Vorhang vor dem Thron Gottes, das Portrait Alexanders des Großen, träumende Autoren und ungläubige Götzenanbeter.
Die Transformationen dieser Topoi unterlaufen Verallgemeinerungen und Stereotype, etwa eines bilderfeindlichen Islam. So stellt das Buch in der Verbindung von transkultureller Kunstgeschichte und Bildwissenschaft eine transkulturelle Blickkritik vor.

Die Autorin
Vera Beyer lehrt an der Universität Regensburg. Zuvor Habilitation an der Universität Basel, Fellow der Einstein Stiftung und Leiterin einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe der DFG an der FU Berlin. Promotion an der Universität Hamburg.

Schlagworte
Transkulturelle Kunstgeschichte, Transkulturalität, Bildwissenschaft, Blickbeziehungen, Sehen, Vergleichendes Sehen, Alexander der Große, Joseph, Gottesschau, Idolatrie, Traumdarstellung, Sebald Beham, persische Buchmalerei, französische Buchmalerei, islamische Kunst


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