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332 S. m. 11 sw-Abb., 13,5 × 20,5 cm, Br

ISBN 978-3-496-02850-5

24,95 € [D] | 34,60 SFR [CH]

 

Europäisch-ethnologisches Forschen

Neue Methoden und Konzepte

Reimer Kulturwissenschaften
Hrsg.  Sabine Hess, Johannes Moser und Maria Schwertl
Sofort lieferbar. Erschienen Januar 2013

Tiefgreifende methodische Veränderungsprozesse bewegen in den letzten Jahren die Europäische Ethnologie. Neue Konzepte und Zugangsweisen zur (Feld-)Forschung bestimmen die Debatte. 17 Autoren präsentieren die neuen gegenwartsbezogenen wie historischen Weiterentwicklungen und bereiten sie für die Methodenausbildung auf. Eine Grundlage für Studierende und Forscher.

Aus dem Inhalt:
– Vom »Feld« zur »Assemblage«? Perspektiven europäisch-ethnologischer Methodenentwicklungen (Sabine Hess/Maria Schwertl, Göttingen)
– Die Pragmatik ethnografischer Temporalisierung. Neue Formen der Zeitorganisation in der Feldforschung (Gisela Welz, Frankfurt am Main)
– Diskursanalyse. Möglichkeiten für eine volkskundlich-ethnologische Kulturwissenschaft (Sabine Eggmann, Basel)
– Nach Writing-Culture – mit Actor-Network: Wissenschafts-, Medizin- und Technikforschung (Michi Knecht, Berlin)
– In Assemblagen forschen. Situationale Ethnografie (Maria Schwertl, Göttingen)
– Ethnografische Herausforderungen entgrenzter Arbeit (Klaus Schönberger, Zürich)
– Feldbeziehungen zwischen Kunst, Architektur und Ethnologie (Judith Laister, Graz/Michael Hieslmair, Wien)
– Stadtansichten. Zugänge und Methoden einer urbanen Anthropologie (Simone Egger/Johannes Moser, München)
– Historische Anthropologie (Carola Lipp, Göttingen)
– Visuelle Anthropologie (Walter Leimgruber/Silke Andris/Christine Bischoff, Basel)
– Die Analyse materieller Kultur (Zuzanna Papierz/Gudrun M. König, Dortmund)
– Interview: The ends of ethnography? Georg Marcus im Gespräch mit Maria Schwertl und Sabine Hess

Die von den HerausgeberInnen im Vorwort erhobenen Ansprüche mittels dieses Bandes sich verändernde Fragestellungen und Gegenstandsbezüge - nicht nur in der Europäischen Ethnologie - zu thematisieren, das Repertoire an Methodenliteratur zu erweitern sowie ein Toolkit für den Methodenunterricht zur Verfügung zu stellen, kann als durchaus gelungen bewertet werden. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch, das den Bestand an noch immer eher dünn gesäter ethnologischer/kultur- und/oder sozialanthropologischer Methodenliteratur mit Sicherheit bereichert.
[Philipp Budka, Anthropos]

Überaus erfreulich erscheinen mir auch das Selbstbewusstsein und die Sicherheit, mit der disziplinäre und methodische Grenzen überschritten werden. Das intensive Bemühen darum, innovative methodische Ansätze unter Heranziehung aktueller Bezüge zu debattieren, ist durchaus gelungen und vermittelt ein lebendiges Bild einer nicht nur "vielnamigen", sondern auch vielstimmigen Wissenschaft auf der Höhe der Zeit.
[Johann Verhovsek, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde]

Der Band ist eine anregende Lektüre für alle volkskundlich-ethnografisch Forschenden. Herausgekommen ist ein Buch, das sowohl fachgeschichtliche wie theoretische und methodische Ambitionen verfolgt.
[Timo Heimerdinger, Kieler Blätter]  


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