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420 S., 13,5 × 20,5 cm, Broschur

ISBN 978-3-496-02864-2

24,95 € [D]

 

Dokumentarfilm

Schulen – Projekte – Konzepte

Hrsg.  Edmund Ballhaus
Sofort lieferbar. Erschienen Oktober 2013

Was ist ein Dokumentarfilm? Vor allem aber: Wie verstehen Vertreter von Film und Kunsthochschulen und Kulturwissenschaftlichen Instituten dieses Genre?
Erstmals beziehen Lehrende und Absolventen aller dokumentarfilmlehrenden Schulen des deutschsprachigen Raumes in einer Publikation Position zu dieser Frage. Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme der aktuellen Diskurse, die Studierenden einen Überblick sowie eine Orientierungshilfe bei der Wahl des Studienortes bietet.

Der Begriff Dokumentarfilm lässt Raum für unterschiedliche Deutungen. Aber auch »crossmediale Strategien« und »hybride Formen« haben eine gemeinsame Referenz, die wie eine Folie über der dokumentarischen Idee liegt: die Wirklichkeit. Sie abzubilden, zu reflektieren, zu durchschauen und zu suchen ist ein zentrales Anliegen der Autorinnen und Autoren. Die Beiträge des Bandes geben Einblick in die lebhaft und kontrovers geführten Diskussionen um konkurrierende und höchst differente Konzepte der Theorie und Praxis des Dokumentarfilms.

Der Herausgeber
Edmund Ballhaus; 1989–2009 Dozent am Institut für Kulturanthropologie/Europäische
Ethnologie der Uni Göttingen; Produzent zahlreicher Dokumentarfilme; Veröffentlichungen von und über ihn u. a.: »Der ethnographische Film«, Kulturwissenschaft, Film und Öffentlichkeit«, »Kulturwissenschaftlicher Film im Umbruch.Die Filmarbeit von Edmund Ballhaus«; 2011 Auszeichnung mit dem von der Ostfriesischen Landschaft vergebenen »Ostfriesischen Indigenat« für seine Fernsehfilmserie zur Kultur- und Sozialgeschichte des Landes

Ballhaus gelingt mit diesem beeindruckenden und vielschichtigen Kompendium ein Einführungsbuch, das in vielen Bibliotheken seinen Platz finden sollte. Eben dort, wo Orientierungssuchende oder Studierende eine Leithilfe brauchen und Berufsperspektiven benötigen. (...) Dieses Handbuch fördert nicht nur den Dialog zwischen vermeintlich sehr unterschiedlichen Strömungen, Institutionen und Akteuren, sondern auch zwischen den Generationen, denn Ballhaus beteiligt gerade auch junge Filmschaffende und DozentInnen an dieser Sammlung. Einziger Wermutstropfen: Eben jene kritisierten EntscheiderInnen, also RedakteurInnen des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems, kommen nicht zu Wort. Dennoch handelt es sich um eine gelungene, Jakob Gross' abschließende Worte zitierende "Liebeserklärung an den Dokumentarfilm", die Vorbild für weitere Handbücher dieser Art sein sollte.
[Sebastian Thalheim, Zeitschrift für Volkskunde]

Das vorliegende Buch ist daher eine wertvolle Neuerscheinung für alle, die in diesem expandierenden Feld den Überblick behalten wollen. Es bietet gleichzeitig aber auch genügend Substanz, um einen wichtigen Beitrag zur deutschen Dokumentarfilmgeschichte zu liefern, die ja ohne Zweifel von den Ausbildungsinstitutionen seit jeher mitgeschrieben wurde und wird.
[Steffen köhn, Anthropos]

Edmund Ballhaus veröffentlicht erstmals ein nützliches Handbuch, in dem sich alle Schulen im deutschsprachigen Raum, die Dokumentarfilm unterrichten, vorstellen. (...) Das Buch ist eine Bestandsaufnahme der aktuellen Diskurse, die nicht nur Studierenden einen Überblick liefert. Zugleich ist es eine Orientierungshilfe bei der Wahl des Studienplatzes.
[Film & TV Kameramann]

Man hat den Eindruck, die Autoren der Beiträge sind wirklich an einem Erkenntnisgewinn, nicht zuletzt auch über sich selbst, interessiert. (...) Dieser interdisziplinäre Zugang ist es auch, der das Buch zu einer idealen Vorbereitung für Studienanfänger macht und gleichzeitig den Status Quo des dokumentarischen Formats in Deutschland beleuchtet.
[Zoom - Magazin der Filmemacher]  

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