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245 S. m. 16 Farb- u. 4 sw-Abb., 17 × 24 cm, Broschur

ISBN 978-3-496-02867-3

49,00 € [D] | 63,10 SFR [CH]

 
Stephanie Maiwald

Jenseits von »Primitive Art«

Zum Selbstverständnis zeitgenössischer Künstler in Nigeria

Studien zur Kulturkunde
Band 127
Sofort lieferbar. Erschienen März 2014

Wie wird die zeitgenössische Kunst Afrikas von lokalen nigerianischen Künstlern wahrgenommen? Schon vor der Unabhängigkeit Nigerias 1960 gab es eine intensive Auseinandersetzung mit dem Kunstbegriff. Maler wie Ben Enwonwu oder Uche Okeke wollten durch die Zusammenführung internationaler Konzepte mit lokalen Begrifflichkeiten und Praktiken die postkoloniale Gesellschaft aktiv mitgestalten.

Die Autorin analysiert diese Entwürfe vor dem Hintergrund von Selbst- und Fremdbildern zentraler Figuren und zeichnet die Entwicklung einer Kunstszene nach, die in ihrer theoretischen Fundierung und künstlerischen Praxis bis heute zwischen einem avantgardistischen Selbstverständnis, dem lokalen Markt und den Erwartungen einer globalisierten Kunstwelt jongliert.

Die Autorin:
Stephanie Maiwald; Promotion in Ethnologie; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethnologie in Frankfurt a. M.

Stephanie Maiwald ist eine bemwerkenswerte und faktenreiche Arbeit zur zeitgenössischen Kunst Nigerias gelungen. (...) Als sehr gelungen wird erachtet, dass die Autorin in den einzelnen Kapiteln die faktischen und theoretischen Aussagen mit dem Blick auf Künstler_innen, deren OEuvre und relevanten Äußerungen sehr anschaulich kontextualisiert. (...) Sehr hilfreich erweist sich das umfangreiche Namensregister und die umfassende Literaturliste. Eine für die Kunstethnologie und Kunstgeschichte wichtige und sehr lesenswerte Arbeit; (...).
[Andreas Volz, Anthropos]  

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Rezension von Dania Schüürmann auf KULT-online


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