Große Titelansicht  |  Presse-Infos

Coverdatei downloaden »
Rezensionsexemplar bestellen »
Informationen für die Presse »

608 S. m. 152 sw-Abb.u. 16 Farbtafeln m. 30 Abb., 17 × ?24 cm, geb

ISBN 978-3-496-01464-5

79,00 € [D] | 102,00 SFR [CH]

 
Martin Kirves

Das gestochene Argument

Daniel Nikolaus Chodowieckis Bildtheorie der Aufklärung

Sofort lieferbar. Erschienen Mai 2012

Anhand der Grafikfolge Daniel Chodowieckis Natürliche und affectirte Handlungen des Lebens untersucht Martin Kirves das Bild als Mittel der Aufklärung. Er zeigt, inwiefern der den ›ganzen Menschen‹ bestimmende Zusammenhang von Empfinden, Denken und Handeln durch das Bild sowohl reflektiert als auch geformt werden kann.

»So wenig es erkannt wird, so wahr ist es, dass der Mensch das wichtigste seiner inneren Bildung dem Einflusse der schönen Künste zu danken hat«, so Johann Georg Sulzer. Es ist der erkenntnistheoretische Wert, der dem Bild innerhalb der Aufklärungsepoche beigemessen wurde. Dieses kann Martin Kirves anhand der von Georg Christoph Lichtenberg in Auftrag gegebenen Grafikfolge exemplifizieren. Mit für die Aufklärungsepoche wesentlichen Begriffen wie ›Unterricht‹, ›Gebeth‹, ›Empfindung‹ oder ›Kunst Kenntnis‹ versinnbildlichen die Grafiken eine Popularphilosophie, die die von Sulzer formulierten Maßgaben einer ›Kunst der Aufklärung‹ erfüllt. Der Autor entwirft ausgehend von der Bildfolge Chodowieckis nicht weniger als eine sowohl historische als auch systematisch angelegte Bildtheorie der Aufklärung.

To place emphatically Chodowiecki's oeuvre within the context of the international cultural movement known as the Enlightenment, however, is without doubt an important merit. Considering that the extensive discussion of the other protagonists takes up more than two thirds of the book, it could be said that the topics of this study found their own 'natural' euqilibrium.
[Robert Felfe, Print Quarterly]  


Das KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Bildkonzept

Historienmalerei

Kunsttheorie