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420 S. m. 38 Farb- u. 245 sw-Abb., 17 x 24 cm, Hardcover

ISBN 978-3-496-01566-6

59,00 € [D] | 72,00 SFR [CH]

 
Sabine Friese-Oertmann

Arbeiter in Malerei und Fotografie des 19. Jahrhunderts

Deutschland, Großbritannien, USA

Sofort lieferbar. Erschienen Januar 2017

Ein kunstsoziologischer Blick auf Arbeiter und ihr Leben  

Im 19. Jahrhundert wurde der Arbeiter zu einem wichtigen Bildmotiv – sowohl in der Malerei als auch in der Fotografie. Die Autorin untersucht Darstellungen aus Deutschland, Großbritannien und den USA und zeigt, wie sich die nationalen Identitäten in der künstlerischen Behandlung des Motivs widerspiegeln.

Sowohl in der Malerei als auch im noch jungen Medium der Fotografie erlangte das Arbeitersujet im 19. Jahrhundert eine neue Bedeutung. Dabei wurde es in Deutschland jedoch anders behandelt als in Großbritannien oder den USA. Während die Darstellung industrieller Lohnarbeit hier durchaus populär war, dominierte dort ein puritanisch geprägtes Verständnis der eigenen, selbstbestimmten Arbeit. Mit über 250 Gemälden und Fotografien – u.a. Werke von Adolph Menzel, Max Liebermann, Ford Madox Brown, Hubert von Herkomer, Jacob Riis und Lewis Hine – wird ein breiter Überblick über das Motiv und seine nationalen Ausprägungen geboten. So eröffnet die Autorin eine neue kunstsoziologische Perspektive auf das Leben des Arbeiters zwischen 1848 und 1914.

Die Autorin:
Sabine Friese-Oertmann ist Diplom-Kauffrau und Kunsthistorikerin. Promotion und Lehre an der Kunsthochschule Kassel. Forschungs- und Interessensschwerpunkt ist die europäische und nordamerikanische Kunst- und Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts.

Publikationen, die auf Dissertationen beruhen, haftet manchmal ein wenig akademische Sprödigkeit an. Nicht so in diesem sehr gelungenen Band, welcher mit kunsthistorischem Sachverstand die Bildnisse von Arbeitern im 19. Jahrhundert untersucht - wobei "untersucht" eigentlich gar nicht so recht passt, da Sabine Friese-Oertmann in der hier vorliegenden Fassung eben sehr viel Wert auf eine griffig zu lesende Darstellung legt. Hinzu kommt, dass sie auf längere theoretische Ergüsse verzichtet und stattdessen die Kunstwerke selbst sprechen lässt beziehungsweise mit deren klarer Erschließung zum Sprechen bringt. (...)
Fazit: Eine kurzweilig zu lesende Studie, die sich in vergleichender Perspektive mit dem Arbeiter als Bildmotiv befasst und dabei anhand eines großen Bildkorpus' dem Leser viele interessante Einblicke vermittelt.
[Matthias Jakob Schmid, media-mania.de]

"Mit über 250 Gemälden und Fotografien wird ein breiter Überblick über das Motiv und seine nationalen Ausprägungen geboten. So eröffnet die Autorin eine neue kunstsoziologische Perspektive auf das Leben des Arbeiters zwischen 1848 und 1914."
[AOL Bücherbrief 36/2017]  

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