Nina Klöpper: Fotografische Objekte in Schwarzweiß

Neusachliche Bildtraditionen 1920 bis heute

Seit den 1920er Jahren gibt es eine ungebrochene Tradition der fotografischen Darstellung von Naturgegenständen und Architektur in Schwarzweiß. Anhand ausgewählter Sachfotografien von Karl Bloßfeldt, Alfred Ehrhardt, Bernd und Hilla Becher, Hiroshi Sugimoto und Claudia Fährenkemper werden in dieser Studie nun erstmals die technischen Möglichkeiten und die darstellungs- und wirkungsästhetischen Besonderheiten des Schwarzweißen ausführlich analysiert.

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Fotografische Objekte in Schwarzweiß




Unsere Aktuellen Empfehlungen

Christine Jakobi-Mirwald

Buchmalerei

Das illustrierte Nachschlagewerk zur Terminologie der Buchmalerei erscheint nun in der vierten, überarbeiteten Auflage. Christine Jakobi-Mirwald erläutert das reiche Fachvokabular knapp und anschaulich. Die Zeichnungen bieten die Möglichkeit, Begriffe für bestimmte formale Erscheinungen – etwa Initiale oder Ornamente – aufzusuchen. Fremdwörter erhalten, wo nötig, eine etymologische Aufschlüsselung und ein umfangreiches mehrsprachiges Verzeichnis fasst die wichtigsten Fachausdrücke zusammen.

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Fritz W. Kramer

Kunst im Ritual

In vielen Kulturen werden Jahreszeitenwenden und lebenszeitliche Übergänge mit rituellen Festen begangen, zu denen Dichtungen vorgetragen oder aufgeführt werden – oft begleitet von Bildpräsentationen, Musik und Tanz. Heute ist es üblich geworden, diese als autonome Kunst aufzufassen und ausschließlich als Kunstwerk zu begreifen. Die Studie zeigt, dass die Werke in ihren Herkunftskulturen zwar – wie jede Kunst – vom Alltag unterschieden werden, dass sie aber darüber hinaus das Potential haben, die Wirklichkeitswahrnehmung zu überhöhen und der natürlichen Umwelt Sinn zu geben.

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Northwest Coast Representations

Das Ethnologische Museum Berlin wird seine Sammlungen künftig im Humboldt-Forum ausstellen. Mitarbeiter des Museums sowie des John-F.-Kennedy-Instituts der FU Berlin haben gemeinsam an neuen Präsentationsformen der ethnologischen Objekte gearbeitet. Der Schwerpunkt lag auf der 2.500 Objekte umfassenden Nordwestküsten-Sammlung, die Ende des 19. Jh. u. a. von dem Norweger Adrian Jacobsen nach Berlin gebracht wurde. Der Sammelband spiegelt die Forschungsergebnisse, den Austausch mit indianischen Künstlern und Experten für Kunst und Kultur der Nordwestküste sowie die Ergebnisse einer internationalen Konferenz.

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