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277 S. m. 105 sw-Abb., 13,5 × 20,5 cm, Br

ISBN 978-3-496-01475-1

24,95 € [D] | 34,60 SFR [CH]

 
Gunnar Schmidt

Klavierzerstörungen

in Kunst und Popkultur

Sofort lieferbar. Erschienen Dezember 2012

Das Klavier – Kultgegenstand bürgerlicher Repräsentation – wurde im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts zum Gegenstand vielfältiger zerstörerischer Performances. Gunnar Schmidt geht in seinem Buch erstmals dem Phänomen dieser Destruktionsäußerungen nach und deutet diese als epochenspezifische Reaktionen auf unheilvolle Wirklichkeiten. Dazu präsentiert er ein umfangreiches Material aus den Bereichen Performance, Kunst, Film und Literatur.

Aus dem Inhalt:

- Destruktivität im Slapstick. Charlie Chaplin, Laurel & Hardy, Marx Brothers, Peter Sellers
- Affektproduktion im Kalten Krieg. Cartoonfilm nach 1945
- Klavieraktivitäten. George Maciunas, Joseph Beuys, Karl-Erik Welin, Ben Vautier, Leonhard Lapin
- Brennende Klaviere. Jerry Lee Lewis, Alejandro Jodorowsky, Annea Lockwood, Yosuke Yamashita, Arman, Nam June Paik, Chiharu Shiota
- Kriegsbiografien. Zur Affektpathologie der Klavierdestruktion
- Pop-Attitüden. The Beatles, The Art of Noise, In Legend, Jamie Cullum

Der Autor
Gunnar Schmidt; Professor an der Hochschule Trier in der Fachrichtung Intermedia Design; Forschungsschwerpunkte: Medienästhetik, Intermedialitätsforschung zwischen Kunst- und Populärmedien, kulturelle Affektologie, Materialität der Medien; Letzte Buchveröffentlichung: Weiche Displays. Projektionen auf Rauch, Wolken und Nebel, Berlin 2011.
www.medienaesthetik.de

Endlich! Ein Buch über die Geschichte und das Wesen der Klavierzerstörungen, eine Studie über die zahlreichen Gräueltaten, die das Pianoforte im 20. Jahrhundert erleiden musste (...). Eine wirklich lohnende Lektüre, die umzählige Entdeckungen bereithält und immer mal wieder ein Staunen und Raunen garantiert.
[Dissonance]

Das ebenso material- wie kenntnisreiche Buch des Trierer Hochschullehrers und Medienwissenschaftlers Gunnar Schmidt über Klavierzerstörungen in Kunst und Popkultur zeigt anschaulich, dass dieses Spiel seit langem bekannt ist.
[Neue Musikzeitung nmz]

Beeindruckend ist die Fülle der Beispiele in Film, bildender Kunst und Literatur, die Schmidt in seinem Buch erstmals zusammenführt und bewertet.
[Der Freitag]  

Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Infoblatt

Piano Activities

Museum Ludwig: An­drea Bütt­n­er, Video-In­s­tal­la­tion Piano De­struc­tions 2014


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